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Fachinformation zu Fortam®:GlaxoSmithKline AG
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Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Bevor eine Therapie mit Fortam begonnen wird, soll abgeklärt werden, ob bereits Überempfindlichkeitsreaktionen auf Ceftazidim, Cephalosporine (β-Laktam-Antibiotika) oder Penicilline bestehen.
Fortam darf nur mit grosser Vorsicht Patienten gegeben werden, welche Überempfindlichkeitsreaktionen gegenüber Penicillinen zeigen.
Beim Auftreten einer allergischen Reaktion muss Fortam sofort abgesetzt werden. Beim Auftreten von schweren Überempfindlichkeitsreaktionen sind Notfallmassnahmen angezeigt.
Es bestehen keine Hinweise, dass Fortam in üblicher Dosierung die Nierenfunktion beeinträchtigt. Bei Niereninsuffizienz sollte dennoch die Dosierung entsprechend reduziert werden, um die klinischen Auswirkungen eines erhöhten Blutspiegels, wie z.B. Krämpfe, zu verhindern (siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen – Eingeschränkte Nierenfunktion» und «Unerwünschte Wirkungen»).
Das Auftreten von Diarrhö während oder nach der Behandlung mit Fortam, besonders wenn diese schwer, anhaltend und/oder blutig verläuft, kann ein Symptom für eine Infektion mit Clostridium difficile sein. Die schwerste Verlaufsform ist die pseudomembranöse Kolitis. Sollte der Verdacht auf eine derartige Komplikation bestehen, so ist die Behandlung mit Fortam unverzüglich abzubrechen und der Patient sollte eingehend untersucht werden um allenfalls eine spezifische Antibiotikatherapie (z.B. Metronidazol, Vancomycin) einzusetzen. Der Einsatz von peristaltikhemmenden Mitteln ist in dieser klinischen Situation kontraindiziert.
Wie bei anderen Cephalosporinen und Penicillinen können anfänglich empfindliche Stämme von Enterobacter spp. und Serratia spp. (chromosomal-vermittelte, raschinduzierbare Resistenz) unter Therapie mit Ceftazidim eine Resistenz entwickeln. Bei der Behandlung von solchen Infektionen sollte deshalb, wo klinisch angezeigt, die periodische Durchführung eines Empfindlichkeitstests in Erwägung gezogen werden.

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