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Fachinformation zu Biktarvy®:Gilead Sciences Switzerland Sàrl
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Fahrtücht.Unerw.WirkungenÜberdos.Eigensch.Pharm.kinetikPräklin.Sonstige H.Swissmedic-Nr.
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Dosierung/Anwendung

Die Therapie soll durch einen Arzt bzw. eine Ärztin eingeleitet werden, der bzw. die in der Behandlung der HIV-Infektion erfahren ist.
Dosierung
Erwachsene
Eine Tablette einmal täglich. Biktarvy kann unabhängig von einer Mahlzeit eingenommen werden (siehe «Pharmakokinetik»). Die Filmtabletten dürfen weder zerkaut, zerdrückt noch geteilt werden.
Vergessen einer Dosis
Falls der Patient die Einnahme einer Dosis Biktarvy ausgelassen hat und dies innerhalb der ersten 18 Stunden nach dem üblichen Einnahmezeitpunkt bemerkt, muss er die Einnahme von Biktarvy so bald wie möglich nachholen und mit dem gewohnten Dosierungsschema fortsetzen. Falls der Patient die Einnahme einer Dosis Biktarvy ausgelassen hat und dies erst 18 Stunden oder später bemerkt, sollte der Patient die versäumte Dosis nicht mehr nachholen, sondern einfach mit dem üblichen Dosierungsschema fortsetzen.
Falls sich der Patient innerhalb einer Stunde nach Einnahme von Biktarvy erbricht, ist eine weitere Tablette einzunehmen. Erfolgt das Erbrechen mehr als 1 Stunde nach Einnahme von Biktarvy, braucht der Patient bis zur nächsten planmässigen Dosis keine weitere Tablette einzunehmen.
Spezielle Dosierungsanweisungen
Kinder und Jugendliche
Biktarvy soll nicht angewendet werden bei Kindern unter 18 Jahren, da keine Daten zur Sicherheit oder Wirksamkeit von Biktarvy bei Kindern unter 18 Jahren vorliegen.
Ältere Patienten
Eine Dosisanpassung von Biktarvy bei älteren Patienten ist nicht erforderlich (siehe «Wirkungsmechanismus/Pharmakodynamik» und «Pharmakokinetik»).
Nierenfunktionsstörung
Eine Dosisanpassung von Biktarvy bei Patienten mit einer geschätzten Kreatinin-Clearance (CrCl) ≥30 ml/min ist voraussichtlich nicht erforderlich. Es liegen aber nur limitierte Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit bei Patienten mit mittelschwerer Nierenfunktionsstörung (30 bis <60 ml/min) vor.
Bei Patienten mit einer geschätzten CrCl <30 ml/min sollte keine Behandlung mit Biktarvy begonnen werden, da für diese Patientengruppe keine ausreichenden Daten zur Anwendung von Biktarvy vorliegen (siehe «Pharmakokinetik»). Biktarvy sollte bei Patienten, bei denen die geschätzte CrCl während der Behandlung unter 30 ml/min fällt, abgesetzt werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Eigenschaften/Wirkungen»).
Leberfunktionsstörung
Eine Dosisanpassung von Biktarvy bei Patienten mit einer leichten (Klasse A nach Child-Pugh) oder mittelschweren Leberfunktionsstörung (Klasse B nach Child-Pugh) ist voraussichtlich nicht erforderlich, es liegen aber nur limitierte Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit in diesen Patienten vor. Biktarvy wurde bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung (Klasse C nach Child-Pugh) nicht untersucht. Daher wird Biktarvy für die Anwendung bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung nicht empfohlen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»).

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